Kleine afrikanische Buntbarsche aus dem Tanganjika-See

Das ultimative Schneckenbuntbarsch-Starter-Set

Die fol­gen­de Lis­te ent­hält Din­ge, die Sinn machen. Sie wur­de mit im Geis­te eines gewis­sen mini­ma­lis­ti­schen Per­fek­tio­nis­mus erstellt. Das heißt, sie ent­hält nichts Über­flüs­si­ges oder sinn­los Teu­res, ist aber gleich­zei­tig auf eine anspre­chen­de Ästhe­tik und best­mög­li­che Lebens­be­din­gun­gen für die Fische hin opti­miert. Din­ge wie ein über­di­men­sio­nier­ter Außen­fil­ter (wäre cool, ist aber zu teu­er und man kommt gut ohne aus) oder ein ver­sun­ke­nes Pira­ten­schiff aus Ton (kit­schig und völ­lig unnö­tig) gibt’s hier nicht.

Die Lis­te ist als Vor­schlag gedacht. Wenn man sich alles besorgt, was hier auf­ge­führt ist, ent­hält man eine sehr net­te und kom­plet­te Aus­stat­tung für die Hal­tung von Schne­cken­bunt­bar­schen. Aber selbst­ver­ständ­lich ist sie auch nicht der Weis­heit letz­ter Schluss — man kann ger­ne ein­zel­ne Kom­po­nen­ten aus­tau­schen. Und man­che Din­ge wie Was­ser­auf­be­rei­ter oder Lebend­fut­ter sind zwar sinn­voll, aber nicht zwangs­läu­fig not­wen­dig.

Aquarium



3.5 out of 5 stars
Bei Ama­zon kau­fen (rund 21€)

Ein Becken mit den Stan­dard­ma­ßen von 60x30x30 cm ist per­fekt. Viel klei­ner soll­te es nicht sein und grö­ße­re Becken sind im Ver­hält­nis zum Platz­ge­winn unver­hält­nis­mä­ßig teu­er.

Beleuchtung



3.5 out of 5 stars
Bei Ama­zon kau­fen (rund 14€)

Mit LED-Klemm­leuch­ten lässt sich ein ele­gan­tes, offe­nes Aqua­ri­um rea­li­sie­ren. Sie sind optisch unauf­dring­lich und las­sen sich ein­fach an der Becken­wand fest­klem­men. Mit nur drei Watt sind sie deut­lich ener­gie­spa­ren­der als die Leucht­stoff­lam­pen in Stan­dard-Abde­ckun­gen.

Für Pflan­zen­be­cken sind sie viel­leicht nicht hell genug, aber das stört im Tan­gan­ji­ka-Aqua­ri­um für Schne­cken­bunt­bar­sche nicht. Aller­dings soll­te man viel­leicht zwei neh­men, damit es nicht ganz so schumm­rig wird.

Filter



5 out of 5 stars
Bei Ama­zon kau­fen (rund 22€)

Anhän­ge­fil­ter (Hang-on-Fil­ter) sind so unkom­pli­ziert und bil­lig wie Innen­fil­ter, neh­men aber so wenig Platz im Aqua­rium weg wie Außen­fil­ter. Sie las­sen sich aller­dings schlecht mit Abdeck­hau­ben kom­bi­nie­ren. Ihre Stär­ken kön­nen sie bei einem offe­nen Aqua­rium opti­mal aus­spie­len.

Wich­ti­ger als die Was­ser­durch­lauf­menge ist für die bio­lo­gi­sche Fil­te­rung das Volu­men. Der Anhän­ge­fil­ter LB-701 von Aqua­rium Plü­der­hau­sen bie­tet ein dezen­tes Design und viel Fil­ter­vo­lu­men für’s Geld. Gut für Schne­cken­bunt­bar­sche, die in der Natur in sehr sau­be­rem Was­ser leben. Bei Bedarf kann der Durch­fluss gedros­selt wer­den.

Heizstab



4 out of 5 stars
Bei Ama­zon kau­fen (rund 17€)

So ein Heiz­stab funk­tio­niert unauf­dring­lich im Hin­ter­grund. Er soll das Was­ser auf der rich­ti­gen Tem­pe­ra­tur hal­ten und nicht kaputt gehen — das schaf­fen fast alle, auch beim Preis unter­schei­den sie sich nicht groß. Die­ser Heiz­stab von Tri­xie ist bei den Ama­zon-Kun­den beliebt und lie­fert mit 50 Watt aus­rei­chend Leis­tung für das 54-Liter-Becken.

Zeitschaltuhr




4 out of 5 stars
Bei Ama­zon kau­fen (rund 6€)

Theo­re­tisch gin­ge es auch ohne Zeit­schalt­uhr — aber das täg­li­che Ein- und Aus­schal­ten der Beleuch­tung nervt doch irgend­wann. Außer­dem tut den Fischen die Regel­mä­ßig­keit einer auto­ma­tisch gesteu­er­ten Beleuch­tung gut.

Bei der Wahl der rich­ti­gen Zeit­schalt­uhr kann man nicht viel falsch machen. Mecha­ni­sche Model­le sind ein­fa­cher ein­zu­stel­len als digi­ta­le, brau­chen kei­ne Bat­te­rien und kos­ten weni­ger. Die Zeit­schalt­uhr von REV Rit­ter hat zudem den Vor­teil, dass sie spritz­was­ser­ge­schützt ist. Das kann beim Ein­satz in der Aqua­ris­tik nicht scha­den.

Steckdosenleiste




5 out of 5 stars
Bei Ama­zon kau­fen (rund 8€)

Ohne die beschei­de­ne Steck­do­sen­leis­te kommt eigent­lich kein Aqua­ri­um aus — hat man doch mit Fil­ter, Heiz­stab und Licht min­des­tens drei elek­tri­sche Gerä­te mit eige­nen Ste­ckern. Dank des ein­ge­bau­ten Schal­ters kann man bei Arbei­ten im Aqua­ri­um alle Gerä­te gleich­zei­tig vom Netz neh­men.

Sand




4.5 out of 5 stars
Bei Ama­zon kau­fen (rund 15€)

Schne­cken­bunt­bar­sche brau­chen aus­rei­chend fei­nen Sand, um dar­in zu wüh­len und ihre Schne­cken­häu­ser zu ver­gra­ben. Grob­kör­ni­ger Kies ist unge­eig­net. Ide­al ist Quarz­kies mit abge­run­de­ten Kan­ten. Im eher schwach beleuch­te­tem Becken wirkt hel­ler Sand bes­ser als dunk­ler.

Für ein 60cm-Becken braucht man unge­fähr 15 Kilo. Güns­ti­ger, als drei 5‑Ki­lo-Packun­gen zu kau­fen ist es aller­dings, gleich 25 Kilo zu neh­men. Dann hat man auch ein wenig Vor­rat für zukünf­ti­ge Aqua­ri­en­pro­jek­te.

Schneckenhäuser




5 out of 5 stars
Bei Ama­zon kau­fen (rund 7€)

Wie ihr Name schon sagt, fin­den Schne­cken­bunt­bar­sche in Schne­cken­häus­chen Unter­schlupf. Wein­berg­schne­cken­häu­ser eig­nen sich für die meis­ten Arten per­fekt. Für eine Grup­pe von 5 Fischen ist die 24-Stück-Packung von Eng­lert aus­rei­chend.

Trockenfutter




3 out of 5 stars
Bei Ama­zon kau­fen (rund 6€)

Das idea­le Fut­ter für Schne­cken­bunt­bar­sche ist Lebend­fut­ter. Die zweit­bes­te Wahl und damit immer noch gut — aber deut­lich beque­mer für den Aqua­ria­ner — ist spe­zi­ell auf ihre Bedürf­nis­se abge­stimm­tes Flo­cken­fut­ter.

JBL Novo Tan­gan­ji­ka wur­de für Bunt­bar­sche aus dem Tan­gan­ji­ka-See kon­zi­piert und erhält einen erhöh­ten Anteil tie­ri­scher Pro­duk­te, was der natür­li­chen Ernäh­rungs­wei­se von Schne­cken­bunt­bar­schen ent­spricht. 250ml ist die kleins­te Packungs­grö­ße, damit kommt man sehr, sehr lan­ge aus.

Artemia-Aufzuchtschale




4.5 out of 5 stars
Bei Ama­zon bestel­len (rund 13€)

In ihrem natür­li­chen Bio­top ernäh­ren sich Schne­cken­bunt­bar­sche von was­ser­le­ben­den Kleinst­le­be­we­sen. Die ein­fachs­te Metho­de, um sie im Aqua­ri­um immer mit natur­ge­rech­tem Lebend­fut­ter zu ver­sor­gen ist die Auf­zucht von Artemia-Nau­pli­en. Mit der Artemia-Auf­zucht­scha­le von Hob­by gelingt das unkom­pli­ziert.

Artemia-Ansatz




3 out of 5 stars
Bei Ama­zon kau­fen (rund 7€)

Der Artemia-Ansatz von JBL ent­hält Salz und Artemia-Eier. Gemein­sam mit der Auf­zucht­scha­le hat man dann alles, was man für die Auf­zucht von Artemia-Nau­pli­en braucht.

Wasseraufbereiter



4.5 out of 5 stars
Bei Ama­zon kau­fen (rund 7€)

Über den Sinn und Unsinn von Was­ser­auf­be­rei­tern kann man dis­ku­tie­ren. Vie­le Aqua­ria­ner kom­men gut ohne aus. Das flüs­si­ge Fil­ter­me­di­um von Easy-Life wird von sei­nen Fans aller­dings fast wie ein Wun­der­mit­tel gefei­ert. Es ent­hält Zeo­li­the, die das Was­ser sehr wirk­sam klä­ren. Das ist gera­de bei Schne­cken­bunt­bar­schen, die in der Natur im hoch­rei­nen Was­ser des Tan­gan­ji­ka­sees leben, von Vor­teil. Wenn es ein Was­ser­auf­be­rei­ter sein soll, dann der!

Thermometer




5 out of 5 stars
Bei Ama­zon kau­fen (rund 5€)

Her­kömm­li­che Aqua­ri­en­ther­mo­me­ther wir­ken etwas plump, auf­kleb­ba­re Digi­tal­ther­mo­me­ter sind unge­nau und win­zi­ge Ther­mo­me­ter für Nano-Aqua­ri­en haben meist nur eine Ska­la mit 2‑Grad-Schrit­ten. Die Lösung: Die­ser schlich­te, schlan­ke Prä­zi­si­ons­ther­mo­me­ter von Sera.

Rückwandfolie




3 out of 5 stars
Bei Ama­zon kau­fen (rund 1€)

Wer kei­ne Rück­wand­fo­li­en aus dem Zoo­fach­han­del mit auf­ge­druck­ten Unter­was­ser­land­schaf­ten mag, ist mit mono­chro­mer, selbst­kle­ben­der Plot­ter-Folie gut bedient. Grau ist neu­tral und strahlt dezen­ten Chic aus, aber die Foli­en gibt es in allen mög­li­chen Far­ben. Auch schwarz oder hell­blau kön­nen sich gut machen.

Unterlage




4.5 out of 5 stars
Bei Ama­zon kau­fen (rund 2,50€)

Aqua­ri­en brau­chen eine wei­che, nach­gie­bi­ge Unter­la­ge, um bruch­si­cher zu ste­hen. Bei 60-Zen­ti­me­ter-Becken ist die Sache noch eher unkri­tisch, vie­le Aqua­ria­ner stel­len sie ein­fach auf eine Sty­ro­por­plat­te oder ein Stück Pap­pe. Wer auf Num­mer sicher gehen will, soll­te sich eine spe­zi­el­le Aqua­ri­en­un­ter­la­ge zule­gen.

Kescher




4 out of 5 stars
Bei Ama­zon kau­fen (rund 2,50€)

Man könn­te argu­men­tie­ren, dass man für Schne­cken­bunt­bar­sche eigent­lich kei­nen Kescher braucht. Denn wenn sie Angst haben — zum Bei­spiel, weil jemand ins Was­ser greift — ver­schwin­den sie sowie­so in ihrem Schne­cken­häus­chen. Dann kann man sie mit samt dem Häus­chen aus dem Was­ser neh­men. Aber irgend­wie gehört ein Kescher zur Stan­dard­aus­rüs­tung für jeden Aqua­ria­ner. Für irgend­et­was wird man ihn frü­her oder spä­ter bestimmt brau­chen.

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Hal­lo,
ich bin Andre­as und habe die­se Web­site gemacht. Mei­ne neue Sei­te heißt Nano Aqua­ri­um Tipps. Dort dreht sich alles um klei­ne Aqua­ri­en. Es wür­de mich freu­en, wenn du mal rein­schaust!