Kleine afrikanische Buntbarsche aus dem Tanganjika-See

Film: Guerra das Conchas

Sechs Neo­lam­pro­lo­gus mul­ti­fa­scia­tus sind die Stars im expe­ri­men­tel­len Doku­men­tar­film „Guer­ra das Con­chas“ des por­tu­gi­si­schen Regis­seurs Alfre­do Reis Deus. „Batt­le of the Shells“, wie der Film auf Eng­lisch heißt, ist kei­ne nor­ma­le Natur­do­ku­men­ta­ti­on. In sie­ben etwa 25 Minu­ten lan­gen Epi­so­den erzählt Pem­ba, ein jun­ges Schne­cken­bunt­barsch-Weib­chen, die Geschich­te der Besied­lung eines Aqua­ri­ums. Pem­bas Stim­me ver­leiht dem Film einen melan­cho­li­schen Unter­ton, sie ist vol­ler Sehn­sucht nach dem Gro­ßen See, einem Ort, den sie nie gese­hen hat.

Was ist das nur für ein Film? Ein Spiel­film mit Fischen als Dar­stel­lern? Ein ver­träum­ter Doku­men­tar­film, dem es mehr dar­um geht, eine Geschich­te zu erzäh­len, als Fak­ten auf­zu­lis­ten?

Viel­leicht ist „Waters­hip Down“, der bri­ti­sche Zei­chen­trick­film mit den fast gar nicht antro­po­mor­phen Kanin­chen, der ein­zi­ge Film, der irgend­wie ver­gleich­bar ist. Doch wäh­rend „Waters­hip Down“ ein Zei­chen­trick­film ist, in dem Tie­re eben nicht wie Men­schen leben, geht es Alfre­do Reis Deus genau dar­um, die mensch­li­che Sei­te der klei­nen Schne­cken­bunt­bar­sche zu zei­gen. In der Film­be­schrei­bung ist zu lesen: „Der Film regt uns nicht nur zu Gedan­ken dar­über an, wie ober­fläch­lich wir klei­ne­re Tie­re wahr­neh­men, son­dern am wich­tigs­ten ist, dass er uns mit der Idee kon­fron­tiert, dass ihre Emo­tio­nen und Beweg­grün­de unse­ren eige­nen frap­pie­rend ähn­lich sind.“

Der voll­stän­di­ge Film ist auf You­tube zu sehen, aller­dings müs­sen die eng­li­schen Unter­ti­tel in den Ein­stel­lun­gen extra aus­ge­wählt wer­den.

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Hal­lo,
ich bin Andre­as und habe die­se Web­site gemacht. Mei­ne neue Sei­te heißt Nano Aqua­ri­um Tipps. Dort dreht sich alles um klei­ne Aqua­ri­en. Es wür­de mich freu­en, wenn du mal rein­schaust!